Es ist acht Uhr abends und ich bin immer noch nicht fertig! Was soll ich anziehen? Wie sind meine Haare? Werden alle kommen? Kommen alle pünktlich? Wenn ja, dann bin ich viel zu spät dran! Diese nervigen Kinder fangen draußen schon wieder zu früh an zu knallen!! Habe ich genug eingekauft? Ich darf meine Freunde nicht enttäuschen! Habe ich etwas vergessen!? Verdammt, es hat geklingelt…
Jedes Jahr aufs neue macht ein Frage, unabhängig von Kultur oder Land, die Menschen verrückt. Was mache ich am Silvesterabend? Geplant wird meistens schon im Oktober. Ein breites Angebot an Partys durch Freunde, Familie oder in Clubs machen einem die Entscheidung wirklich schwer. Aber wo findet man die beste Party und noch viel wichtiger ist die Frage mit wem verbringe ich den Rutsch ins Neue Jahr? Am besten man sagt gleich mehreren Leuten zu, weil sicher ist sicher. An Silvester ist sich eben jeder selbst der Nächste. Wer möchte die wichtigste Party im Jahr auch schon alleine verbringen? Weiterlesen
Archiv für den Monat Dezember 2010
Brot statt Böller – Teilen macht Freude
Am 29. Dezember ist es wieder soweit: ab dann kann man Raketen und Feuerwerkskörper für Sylvester kaufen. Die Deutschen werden dann in der Nacht zum 1. Januar rund 100 Millionen Euro in die Luft jagen um das neue Jahr zu feiern. Da das Geld zu diesem Anlass relativ locker sitzt, rufen Hilfsorganisationen alljährlich dazu auf, einen Teil der Summe zu spenden. So entstand das Spendenmotto: Brot statt Böller.
Und was machst Du an Silvester?
Diese Frage bekommt man in den letzten Tagen häufig zu hören und denjenigen, die noch keine konkreten Pläne für den Jahresabschluss haben, hängt sie bestimmt schon zum Halse heraus.
Das Weihnachtsfest liegt gerade hinter uns und schon soll weiter gefeiert werden. Viele fühlen sich von dem Zwang an Silvester
etwas Besonders zu unternehmen unter Druck gesetzt, aber den Silvesterabend alleine vor dem Fernseher zu verbringen, möchte auch niemand. Genau für diejenigen, die nicht schon bis ins kleinste Detail ihren Jahresabschluss geplant haben, haben wir einige Optionen in Bonn und Umgebung zusammengestellt: Weiterlesen
Medienberichterstattung zum „Wetten dass…?“-Unfall: Amüsieren wir uns zu Tode?
Diese Frage stellte sich Neil Postman, amerikanischer Medienwissenschaftler, 1985. Er zielte damit auf das Fernsehen als Medium der Bilder ab. Laut ihm unterdrückt es die Entstehung von Ideen. Es liefert reine Unterhaltung. Nur so meint Fernsehen, den Wertmaßstäben des Showgeschäftes zu genügen. Im Falle der Unterhaltungssendung „Wetten dass…?“ ist diese These trauriger Weise wörtlich zu nehmen. Die Wett-Show wird seit 29 Jahren von Thomas Gottschalk moderiert. Sie zählt zu den Grundbestandteilen des deutschen Unterhaltungsprogramms im Fernsehen. Weiterlesen
Von besinnlich bis besinnungslos: Eine „(Kneipen-) Tour d’Altstadt“
Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmärkte und Festessen. Nur die wenigsten von uns können sich dieser Tage über Mangelernährung und fehlende Gelegenheiten zum geselligen Umtrunk beschweren. Wer braucht da noch Gastro-Tipps? Antwort: All diejenigen, die genug Besinnlichkeit getankt haben, die vor der Verwandtschaft flüchten oder auch das neue Jahr gesellig begehen wollen. Bonner Altstadt, Teil 2: Der große Altstadt-Kneipen-Führer. Weiterlesen
Auf einen Milchkaffee … ins Café Blau und danach ins Göttlich
Mitten in der Innenstadt gibt es zahlreiche Cafés. Deswegen führen wir unsere Serie fort und stellen euch zwei davon vor: das Café Blau und das Café Göttlich. Eins zeichnet beide ganz besonders für Studenten aus: die unmittelbare Nähe zum Uni-Hauptgebäude gepaart mit günstigen Preisen. Weiterlesen
Wikileaks zieht seine Kreise

Enthüllen können nun auch andere CC
Im weiter andauernden Medientrubel um Wikileaks Gründer Assange melden sich jetzt einige Nachahmer zu Wort. Anders als bei Wikileaks steht hier ein System von “toten Briefkästen” im Vordergrund. Die Tippgeber bestimmen selbst, wer die Informationen erhält. Um die Macht der Seite einzuschränken, wird die Übermittlung von Dokumenten von der Veröffentlichung dieser getrennt. Openleaks, Indoleaks und die WAZ-Gruppe wollen das vielfach gehypte Wikileaks nun kopieren.
The Social Network (2010) – eine Beobachtung der Facebook-Gründung.
Seine Freundin hat ihn gerade verlassen. Seine Kommilitonen sind auf der Party, auf der er nicht ist. Er programmiert sich stattdessen die Finger wund, um ihnen allen eins auszuwischen. Und am nächsten Tag spricht die ganze Uni davon. Weiterlesen
Flow – die Erklärung warum wir einfach nicht abschalten können
Wer von uns kennt das nicht? Man sitzt im medienwissenschaftlichen Seminar und hört die Kommilitonen Fachbegriff rufen, die man selbst nicht kennt. Wikipedia ist grad nicht verfügbar und der Dozent und alle anderen nicken nur wissend. Fragen ist jetzt echt zu peinlich.
Andere Situation, gleiches Problem: wie selbstverständlich benutzen wir manche Begriffe, doch werden wir gefragt, was sie eigentlich bedeuten, kommen wir in Erklärungsnot.
Die „Oft gehört und nie gegooglet“-Reihe schafft Abhilfe!
Zur Weihnachtzeit Obdachlos!
„Hallo mein Name ist Leo (redaktionell verändert) und ich bin Obdachlos, aber dazu später mehr…“
Die Gerüche von Zimt und Zuckerstange liegen in der Luft. Dunkelheit und Kälte lassen die Menschen näher zusammenrücken und es wird klar – es ist Weihnachtszeit! Passanten strömen auf die Weihnachtsmärkte und genießen die fröhlich-unbeschwerte Stimmung. Nur etwas stört dieses Bild, etwas was nicht mit dem Gedanken eines besinnlichen Festes zusammen passt. In einer Gesellschaft, in der durch soziale Einrichtungen und finanzielle Absicherung eigentlich jeder ein Dach über dem Kopf haben sollte – so die weit verbreitete Meinung – gibt es sie trotzdem: Obdachlose! Menschen, die es im Leben nicht so leicht hatten wie andere. Zum Glück gibt es jedoch Einrichtungen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben solchen Menschen zurück auf die Beine zu helfen.






