Das General-Interest-Magazin NEON setzt mit der Community NEON.de und der Einbindung von Social Media-Diensten auf den Dialog zwischen Redaktion und Leserschaft – ein crossmediales Erfolgskonzept?
Archiv der Kategorie: Journalismus
Music on Demand – simfy: Vom innovativen Wegbereiter zum Standard-Service?
Morgens im Zug, aus den Kopfhörern dröhnt Musik – von Lady Gaga über AC/DC bis hin zu den drei Tenören, es gibt keine Grenze. Alle Bands, Künstler und Genres immer und überall verfügbar – davon träumt jeder Musikliebhaber. Viele Streaming-Dienste ermöglichen genau diese Vorstellung: über 15 Millionen Songs frei abrufbar und das zu jeder Zeit und für alle mobilen Geräte. Einer der bekanntesten Anbieter in diesem Bereich ist simfy, der vor allem durch seine Werbung mit der Monobraue Aufmerksamkeit erregt. Weiterlesen
Von Studenten für Studenten
Mit Bonncampus 96,8 live on air
Es ist 7 Uhr morgens an einem verregneten Donnerstag. Draußen ist es noch dunkel und in Uninähe ist kein Student in Sicht. Nur im Keller der Sternwarte hört man schon Stimmen: „Noch drei, zwei, eins und wir sind live on air!“ Die Lampe über dem Radiostudio leuchtet rot, Xenia wirft noch einen letzten Blick auf ihr Skript und beginnt dann souverän, die Frühsendung zu moderieren – schon fast wie ein Profi.
In der Sternwarte erste Radioluft schnuppern
Xenia Fischer gehört neben knapp fünfzig anderen Bonner Studenten zum Redaktionsteam des Radiosenders Bonncampus 96,8. Seit 2005 gibt es das Projekt an der Uni Bonn in Gemeinschaftsarbeit mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Es ist Spielwiese für Radiobegeisterte, Aus- und Weiterbildungsinstitut und ein Ort für ernsthaften Journalismus – Bonncampus 96,8 bietet Studenten mit und ohne Erfahrung im Radiogeschäft eine ideale Plattform, um erste Studioluft zu schnuppern, sich auszuprobieren und in einem kreativen Team mitzuarbeiten und dabei selbst aktiv zu werden.
„Man hat hier so viele Freiheiten, wie nirgendwo sonst.“
Diese Chance wollte sich auch Xenia nicht entgehen lassen und wurde 2010 Mitglied des Redaktionsteams. Mittlerweile leitet sie bereits eine eigene Rubrik und moderiert Sendungen, wie den „Frühstart“ und die Sendung „Treffpunkt Europa“. Besonders reizvoll an dem Projekt findet sie die Arbeit mit so vielen motivierten Studenten, die gemeinsam Spaß daran haben, Radio zu machen. So sieht es auch ihre Kollegin Annika Witzel, die nach drei Jahren bei Bonncampus 96,8 schon fast ein alter Hase im Radiogeschäft ist. „Man hat hier so viele Freiheiten, wie nirgendwo sonst“, sagt sie. „Auch Fehler zu machen, gehört dazu.“ Beim Campusradio geht es vor allem darum, etwas zu lernen und sich auf der „Spielwiese Radio“ auszutoben und dabei jede Menge Erfahrungen zu sammeln, die einem auch berufliche neue Türen öffnen können. Für Annika ein ganz wichtiger Punkt, denn dank ihrer Kenntnisse und Erfahrungen steht sie mittlerweile nicht nur in der Sternwarte vor dem Mikrofon, sondern als freie Mitarbeiterin auch gemeinsam mit den Profis von 1Live.
Moderieren geht über Studieren
Ronny Bittner ging es anfangs weniger um ein Karriere-Sprungbrett, als er zum ersten Mal das Studio betrat. Er wollte sich eigentlich nur einen Kindheitstraum erfüllen und ein Mal seine eigene Musiksendung moderieren. Doch das Radiogeschäft zog ihn in seinen Bann und seit 2009 ist er der Chefredakteur von Bonncampus 96,8. „Das ist fast schon ein Full-Time-Job“, sagt Ronny, der sich neben vielen administrativen Aufgaben, der Vor- und Nachbereitung der Redaktionssitzungen und dem Moderieren eigener Sendungen auch um die Ausbildung von Radio-Neulingen kümmert. „Wir selbst verstehen uns als Ausbildungsradio, das jedem möglichst viel Wissen und Übung ermöglichen möchte, um später mal im Berufsleben Fuß fassen zu können“, betont der Chefredakteur.
Studentennah und seriös – Zuhören lohnt sich
Doch auch für die Zuhörer bietet Bonncampus 96,8 Anreize. Seriöse Nachrichten- und Informationssendungen, abwechslungsreiche Themen rund um Kultur, Politik und Gesellschaft und Musik für viele Geschmacksrichtungen – all das bietet der Sender und bleibt dabei immer Studentennah. Bonncampus 96,8 ist nämlich vor allem eines: Ein Radio von Studenten für Studenten.
Was wünschen Sie sich zu Weihnachten?
Gefällt mir! – Oder auch nicht…
Ob es darum geht wo man wohnt, welche Uni man besucht, wo man arbeitet, wann man Geburtstag hat oder ob man in einer Beziehung ist oder nicht, über Social Networking Sites können persönliche Informationen mit jedem zu jeder Zeit geteilt werden. Häufig geht es dabei auch um ganz banale Inhalte, zum Beispiel darum was man gerade macht oder isst, ob man gestern bei der Uniparty war oder doch lieber einen DVD-Abend mit Freunden verbracht hat, ob man zum Sport geht oder es vorzieht sich aufs Sofa zu legen und Schokolade zu naschen. Begleitet werden diese Posts dann häufig noch durch Fotos oder Videos, die das ganze Spektakel dokumentieren. Meist dauert es dann nur wenige Sekunden bis der Erste der zahlreichen „Freunde“ seinen Kommentar oder ein „like“ darunter setzt. Weiterlesen
Mit dem Medienstudium in die Zukunft
Wer sich heute nicht mit den neuen Medien und ihren Entwicklungen auskennt, ist im Zeitalter von Facebook und Twitter schnell abgehängt. Ein Studium der Medien- oder Kommunikationswissenschaft hilft nicht unsere private Kommunikation zu reflektieren, sondern auch sich den beruflichen Anforderungen der Gegenwart anzupassen. Weiterlesen
„Irgendwas mit Medien!“- Von der Kassette zum Studium
Klar war es eigentlich schon immer, dass ich mal „was mit Medien“ machen werde. Mir war es nur nie bewusst. Als junges Mädchen habe ich Kassetten besprochen und diese als Radiosendung aufgebaut, zwei Kassettenspieler nebeneinander, damit sich die Lieder, die ich vorher aus dem Radio aufgenommen hatte, in die Sendung einbauen lassen. In der 5. Klasse dann die Hörspiel- AG, danach Redakteurin in der Abi- Zeitung. Aber Medienwissenschaften studieren, um später damit mein Geld zu verdienen? Daran habe ich zunächst nicht gedacht.
„Ich werde Journalistin, …oder?“
Zumindest habe ich Kommunikationswissenschaften studiert und mich anschließend für ein Masterstudium der Medienwissenschaften entschieden. Das ist doch schon mal eine gar nicht so schlechte Voraussetzung, denn ein Studium scheint in der Regel in diesem Beruf notwendig zu sein. Dass ich vorher etwas ganz anderes gemacht habe, nämlich als Speditionskauffrau in diversen Logistikunternehmen Sendungen von A nach B geschickt habe, scheint aber auch nicht weiter zu stören. Denn der Beruf des Journalisten ist vielseitig. Ich lese, dass auch Quereinsteiger mit Fachwissen erwünscht sind. Na super, dann kann ich mir ja in Ruhe mal die weiteren Anforderungen an einen angehenden Journalisten anschauen. Weiterlesen
Das „In-Studium“ – Von der naiven Sicht auf Glitzerwelten zur kritischen Selbstbeobachtung
Die Vielfalt der Möglichkeiten ist groß. Steht man zu Beginn einer riesigen Auswahl gegenüber, so schwindet die Überforderung sich nur für eine Studienrichtung zu entscheiden mit näherer Betrachtung der einzelnen Fächer doch schneller als erwartet. Auf einen Blick wird klar, was herausfällt und was heraussticht. Agrarökonomie, Chemie, Mathematik oder Geowissenschaften sind fern von dem, was man als modern bezeichnen würde. Selbst klassische und unersetzliche Studiengänge wie Geschichte, Politik und Medizin erscheinen out. „In“ ist, was alle machen. „In“ sind Medien. So glaubt man zumindest. Doch eigentlich ist es nur ein Wort, nach dem man seinen Berufsweg einschlägt. Ein Begriff, mit dem jeder „etwas“ Modernes assoziiert. Weiterlesen
Ich mach was mit Medien, ja klar!
Das Internet war schon immer mein Medium. Fernsehen und Radio waren einfach da, die Tageszeitung habe ich auch in der Schule schon morgens immer gelesen – aber sie haben mich als Medium nie so fasziniert, wie es das Internet ab dem Tag getan hat, als ich zu meinem 13. Geburtstag einen eigenen Internetanschluss und den Familiencomputer in meinem Zimmer aufgebaut bekam. Schon damals sagte mein Vater, dass ich das Ding doch lieber nehmen solle, ich fände es ja spannend und verstünde davon bereits mehr als er. Vielleicht war es auch zunächst mein grundsätzliches Interesse an technischen Geräten, das den Computer für mich interessant machte. Überall Knöpfchen und Tasten zum Drücken und eine komplett neue Welt auf dem Bildschirm. Und dann die Möglichkeiten des Internets! Weiterlesen



