The Big C heißt der neue US-amerikanische Exportschlager, der auch Serienfans hierzulande erfreut. Seit dem 12. Oktober zeigt ZDFneo immer mittwochs um 23:15 Uhr die neue Comedyserie. Sie erzählt die Geschichte von Cathy Jamison (Laura Linney), einer amerikanischen Kleinstädterin in ihren Vierzigern. Beruf Lehrerin, ein Sohn im schwierigen Pubertätsalter und frisch von ihrem Ehemann getrennt – also alles ganz durchschnittlich. Was die Serie von der Konkurrenz unterscheidet, ist, dass Cathy Hautkrebs im Endstadium hat und die Serie das Tabuthema Krebstod in einer Mischung aus Comedy und Drama umsetzt. Das große C steht demnach zu einem für Cathy, zum anderen für Cancer – Krebs. Wer nun an Tränen und Verzweiflung denkt, liegt völlig falsch. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Kultur
Strichzeichnungen mit literarischem Anspruch. Warum der Graphic Novel mehr als ein Comic ist
Graphic Novel ist nicht nur ein schickeres Wort für den guten alten Comic vergangener Zeiten, es steht vielmehr für komplexe Erzählungen für anspruchsvolle Leser. Von lustig bis ernst bietet er Geschichten wie ein herkömmliches Buch, aber wie der Name schon sagt, eben mehr visuell als verbal. Weiterlesen
Tatort – Gesprächsstoff für Krimifans seit 40 Jahren
Jeden Sonntagabend vollzieht sich in zahlreichen deutschen Wohnzimmern um 20:15 Uhr ein Ritual: Der Tatort wird geguckt. Keine andere Serie in Deutschland ist so beliebt wie diese Krimireihe. Im letzten Jahr wurde jede Folge von durchschnittlich 7,93 Millionen Zuschauern verfolgt. Weiterlesen
Ein Schloss am Rhein – mitten in Köln
Lilli und Franz besitzen eins, Ditmar und Trixi ebenfalls und Lüdde und Flöckchen sowieso: ihr eigenes Schloss in Köln. Mehr als 40.000 Schlossinhaber lassen sich bereits zählen und tagtäglich kommen neue hinzu.
Berlinale ick liebe dir
Semesterferien sind ja eigentlich keine richtigen Ferien. Zwar werden sie offiziell als „vorlesungsfreie Zeit“ beschrieben, aber dennoch können Prüfungen anstehen. Das kennt wohl jeder Student. Selten kommt es vor, dass die Ferien als Erholungszeit genutzt werden können. Bei mir hat es nur neun Semester gedauert und jetzt sind sie endlich da: die ersten Semesterferien ohne Praktikum, ohne Klausur und ohne Hausarbeit. Weiterlesen
En Mol Prinz zu sin…
Alaaf! Bald ist es wieder so weit: die schönsten Tage im Jahr beginnen. Kamellche und en lecker Kölsch, da geht das Herzen eines jeden echten Karnevalsjecken auf. Kostümiert geht es am Rosenmontag zum Karnevalszug, die großen, bunt geschmückten und mit Luftballons verzierten Wagen ziehen vorbei. Aus den Boxen dröhnen kölsche Karnevalslieder. Ein atemberaubendes Spektakel, welches kaum zu toppen ist. Doch dann kommt der letzte Wagen - größer als jeder andere, noch bunter geschmückt und oben auf thront der Prinz und winkt der feiernden Menge zu. Ein Bild, das der kleine Wolfgang Kremer niemals vergessen wird. Weiterlesen
BonBonBonn
Sie sind klein, bunt, hart oder weich. Sie versüßen unser Leben seit Jahrtausenden – Bonbons. Ob mit saurer Füllung oder zum Kauen, die meisten von uns haben eine Lieblingssorte.
325.000 Einwohner zählen zu der Stadt Bonn. Das macht sie aus definitorischer Sicht zwar nicht klein, aber es gibt andere Gemeinsamkeiten, die sich das Bonbon und Bonn teilen. Weiterlesen
“black & wide” – in der Sternwarte wird Praxis nicht nur großgeschrieben, sondern gleich großfotografiert
Weniger Theorie, mehr Praxis – das wünschen sich wohl viele Studenten. Mal etwas selber machen, nicht nur darüber reden – das wird den Studenten des Fachs Medienwissenschaften/Media Studies, M.A. in Bonn innerhalb ihres Studiums geboten. Neben Praxismodulen zu Drehbuch-Dramaturgie, Fernseh-und Onlinejournalismus, gibt es auch die Möglichkeit sich in Fotografie weiterzubilden, denn bekanntlich gilt der Spruch „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ auch und vor allem in der heutigen Medienlandschaft. Was ein solcher Fotografie-Kurs hervorbringen kann, beweisen Bonner Masterstudenten eindrucksvoll mit ihren Fotografien innerhalb der Ausstellung „black & wide“. Weiterlesen
Klopoesie: Geschichten, die das stille Örtchen erzählt
Der Besuch einer öffentlichen Toilette hält meist nur wenige angenehme Überraschungen für uns bereit. Üble Gerüche, der Schmutz zahlloser Besucher und grelles Neonlicht empfangen uns schon an der Eingangstür und lassen sich oft nur mit der Aussicht auf Erleichterung ertragen. Was muss, das muss… Mit ein wenig Glück können Besucher aber auch schöne Überraschungen entdecken: Klopoesie, das sind kleine Wortkunstwerke, die die stillen Örtchen zu einem etwas besseren Ort machen. Weiterlesen
„The Wire“ – besser spät als nie
Für alle die, die nichts mit den kalten Januarabenden anzufangen wissen, sei hier ein Serien-Tipp gegeben: die US-Produktion „The Wire“. Obwohl die Serie gar nicht so neu ist – sie wurde bereits vor 10 Jahren gedreht – ist sie in Deutschland noch relativ unbekannt. Die erste Staffel wurde bereits im Juni 2002 auf dem Sender HBO in den USA erstausgestrahlt und endete mit der fünften Staffel im März 2008. Die dort enorm erfolgreiche Polizei- und Gangster-Serie hat es aber erst im September 2008 auf die deutschen Bildschirme geschafft, leider auch nur im Pay-TV auf Fox Channel.
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