Music on Demand – simfy: Vom innovativen Wegbereiter zum Standard-Service?

Morgens im Zug, aus den Kopfhörern dröhnt Musik – von Lady Gaga über AC/DC bis hin zu den drei Tenören, es gibt keine Grenze. Alle Bands, Künstler und Genres immer und überall verfügbar – davon träumt jeder Musikliebhaber. Viele Streaming-Dienste ermöglichen genau diese Vorstellung: über 15 Millionen Songs frei abrufbar und das zu jeder Zeit und für alle mobilen Geräte. Einer der bekanntesten Anbieter in diesem Bereich ist simfy, der vor allem durch seine Werbung mit der Monobraue Aufmerksamkeit erregt. Weiterlesen

Social Media – Fluch oder Segen?

In Zeiten von Facebook, Twitter, StudiVZ und Co. frag ich mich manchmal, wie es eigentlich früher war. Mit früher meine ich eine Zeit so ganz ohne Internet. Also ohne Emails, Chats, Social Media und so.  Damals war es ganz normal einfach „nur“ zu telefonieren oder sich zu treffen, wenn man etwas mit Freunden und Bekannten zu besprechen hatte.  Habe ich da etwas vermisst? Ich glaube nicht. Aber kann man etwas vermissen, von dem man noch nicht weiß, dass es in ein paar Jahren den Alltag ganz gehörig verändern wird? Wahrscheinlich nicht. Ich kann mich noch ziemlich genau daran erinnern, dass ich mich lange gegen soziale Netzwerke gesträubt habe. Obwohl mich irgendwann immer mehr Leute gefragt haben, ob ich denn nun endlich auch mal bei StudiVZ bin, hielt ich daran fest, solchen Portalen fernzubleiben. Zumindest vorerst. Weiterlesen

Auf der sozialen Überholspur

Facebook, SchülerVZ, Youtube und Twitter. Wikis, Foren, Chats und Blogs. Podcasts, Portale und virtuelle Welten. Ein Tweet zur aktuellen Wetterlage, ein Status-Update zur emotionalen Lage, ein Blog-Eintrag zur Lage der Nation – mit Social Media auf der sozialen Überholspur. Weiterlesen

Datenkrake oder Alltagshilfe?!

Toll, was man so alles über die Aktivitäten und Interessen seiner Freunde bei Facebook lesen kann: „Salami/Schinken-Pizza ist im Ofen – gleich wird erst mal lecker gegessen“. „Sitze gerade bei Starbucks und trinke einen Iced Caramel Macchiato Xtra Large“. „Heute ist Omas 80. Geburtstag. Mal sehen was auf der Party so abgeht“. „Neues Auto gekauft – sieht es nicht super aus?“ Ist es doch wahnsinnig wichtig genau zu wissen, was die eigenen Freunde und Bekannten gerade essen, mit wem sie wo einen Kaffe trinken oder wie betrunken sie auf der letzten Party waren.

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Gefällt mir – gefällt mir nicht mehr: Eine Diskussion um die Bedeutung sozialer Netzwerke

„Wie? Du bist nicht bei Facebook?“ – diesen Satz bekommt man wohl häufiger zu hören, denn mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung ist mittlerweile Mitglied in mindestens einem sozialen Netzwerk im Internet. Den Marktführer bildet in dieser Kategorie ganz klar die Plattform Facebook mit über 20 Millionen aktiven Nutzern in Deutschland. Viele dieser Nutzer lassen sich durch die schnelle Anmeldung, die intuitive Bedienung und die vielseitige Nutzung anlocken. Dass soziale Netzwerke jedoch noch viel weitreichendere Bedeutungen – sowohl im positiven als auch im negativen Sinne – mit sich ziehen, ist vielen Mitgliedern nicht bewusst.
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Mit dem Medienstudium in die Zukunft

Wer sich heute nicht mit den neuen Medien und ihren Entwicklungen auskennt, ist im Zeitalter von Facebook und Twitter schnell abgehängt. Ein Studium der Medien- oder Kommunikationswissenschaft hilft nicht unsere private Kommunikation zu reflektieren, sondern auch sich den beruflichen Anforderungen der Gegenwart anzupassen. Weiterlesen

Das „In-Studium“ – Von der naiven Sicht auf Glitzerwelten zur kritischen Selbstbeobachtung

Die Vielfalt der Möglichkeiten ist groß. Steht man zu Beginn einer riesigen Auswahl gegenüber, so schwindet die Überforderung sich nur für eine Studienrichtung zu entscheiden mit näherer Betrachtung der einzelnen Fächer doch schneller als erwartet. Auf einen Blick wird klar, was herausfällt und was heraussticht. Agrarökonomie, Chemie, Mathematik oder Geowissenschaften sind fern von dem, was man als modern bezeichnen würde. Selbst klassische und unersetzliche Studiengänge wie Geschichte, Politik und Medizin erscheinen out. „In“ ist, was alle machen. „In“ sind Medien. So glaubt man zumindest. Doch eigentlich ist es nur ein Wort, nach dem man seinen Berufsweg einschlägt. Ein Begriff, mit dem jeder „etwas“ Modernes assoziiert. Weiterlesen

Moral und Presse

Altmann/pixelio.de

Wahrhaftig. Aufrichtig. Fair. Objektiv. Sorgfältig. Umfassend. Unabhängig. Unbestechlich. Verantwortungsbewusst. Selbstkritisch. Journalismus.
Reißerische Storys, Kriegsbilder und Photos von Verletzten, intimste Details von Prominenten; jeden Tag sind in den verschiedensten Medien Worte zu lesen und Bilder zu sehen, die an persönliche, ethische und moralische Grenzen stoßen.
Über was darf berichtet werden? Über was muss berichtet werden? Welche Informationen sind für die Gesellschaft und ihre Menschen essentiell? Wo werden Persönlichkeitsrechte verletzt? Gedanken zu Moral und Ethik im Journalismus. Weiterlesen

Oft gehört und nie gegoogelt – Die Schweigespirale.

Schweigespirale

Rolf Plühmer / pixelio.de

Jeder von uns kennt die Situation. Man sitzt abends im Freundeskreis zusammen, unterhält sich, die Stimmung ist gut, vielleicht geht man später noch weg. Es wird über Gott und die Welt diskutiert. Die Sprache fällt auf das aktuelle Fernsehprogramm, plötzlich heißt es: „Leute, jetzt fängt ja die neue Staffel vom Dschungel-Camp an, habt ihr das mitbekommen? Das ist ja wohl unglaublich, dass sich so ein Müll so lange hält…“. Der Redner findet sofort Zustimmung, von allen Seiten wird über das Format hergezogen, jedem fällt ein noch besseres Schimpfwort für die Show ein. Dass ich das Dschungel-Camp eigentlich ganz gut finde und gerne sehe, behalte ich jetzt lieber für mich. Das wäre dann doch zu peinlich und am Ende hacken alle auf mir rum.

Ob es nun das Dschungel-Camp ist oder man die FDP gewählt hat, ob man insgeheim doch Justin Bieber Fan ist oder keine Ahnung hat, wer eigentlich „diese Merkel“ ist, von der alle reden – die Gründe, seine Meinung für sich zu behalten, sind vielfältig. Elisabeth Noelle-Neumann hat zu diesem Thema bereits in den 1970er Jahren die sogenannte Theorie der Schweigespirale formuliert.

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Medienberichterstattung zum „Wetten dass…?“-Unfall: Amüsieren wir uns zu Tode?

Fotograf: Andreas Thormann/aboutpixel.de

Diese Frage stellte sich Neil Postman, amerikanischer Medienwissenschaftler, 1985. Er zielte damit auf das Fernsehen als Medium der Bilder ab. Laut ihm unterdrückt es die Entstehung von Ideen. Es liefert reine Unterhaltung. Nur so meint Fernsehen, den Wertmaßstäben des Showgeschäftes zu genügen. Im Falle der Unterhaltungssendung „Wetten dass…?“ ist diese These trauriger Weise wörtlich zu nehmen. Die Wett-Show wird seit 29 Jahren von Thomas Gottschalk moderiert. Sie zählt zu den Grundbestandteilen des deutschen Unterhaltungsprogramms im Fernsehen. Weiterlesen