„Wie? Du bist nicht bei Facebook?“ – diesen Satz bekommt man wohl häufiger zu hören, denn mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung ist mittlerweile Mitglied in mindestens einem sozialen Netzwerk im Internet. Den Marktführer bildet in dieser Kategorie ganz klar die Plattform Facebook mit über 20 Millionen aktiven Nutzern in Deutschland. Viele dieser Nutzer lassen sich durch die schnelle Anmeldung, die intuitive Bedienung und die vielseitige Nutzung anlocken. Dass soziale Netzwerke jedoch noch viel weitreichendere Bedeutungen – sowohl im positiven als auch im negativen Sinne – mit sich ziehen, ist vielen Mitgliedern nicht bewusst.
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Archiv der Kategorie: Medienpolitik
Mit dem Medienstudium in die Zukunft
Wer sich heute nicht mit den neuen Medien und ihren Entwicklungen auskennt, ist im Zeitalter von Facebook und Twitter schnell abgehängt. Ein Studium der Medien- oder Kommunikationswissenschaft hilft nicht unsere private Kommunikation zu reflektieren, sondern auch sich den beruflichen Anforderungen der Gegenwart anzupassen. Weiterlesen
Auch in der EU noch möglich? – eingeschränkte Pressefreiheit in Ungarn

Die Presse.com
Seit dem 1. Januar hat Ungarn die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Das neue Jahr beginnt aber für die Ungaren mit weiteren Neuerungen, das neue ungarische Mediengesetz ist ebenfalls in Kraft getreten. Von ausländischen Beobachtern wird es kritisch beäugt: Ungarische Journalisten sähen sich Repressionen gegenüber und würden einer Selbstzensur unterworfen. Jetzt droht eine EU-Kommission der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban mit einem Verfahren. Weiterlesen
MTV – Wo bist du hin?
Seit dem 1. Januar 2011 ist es nun soweit: im normalen Free-TV ist MTV- Deutschland endgültig nicht mehr zu empfangen. Wer auf inspirierende Klingeltonwerbung oder packende Countdown-Sendungen, wie „40 Most Shocking Celebrity Divorces“ nicht verzichten will, muss zahlen. Denn MTV ist nun Pay-TV und kann zukünftig nur noch im Abo auf digitalen Kabel-, Satelliten- und Breitbandplattformen empfangen werden.
2010 – ein medialer Jahresrückblick
Vorsicht: Satire.
Eines vorweg: Ereignisse, die als prägend für einen Zeitraum stehen sollen, können oft nur in der längeren Retrospektive als markant, entscheidend oder besonders auffällig eingeordnet werden. Und so werden hier auch nur einige wenige in unserem Medienalltag präsente Bereiche erwähnt. Aber dafür sind das die richtig guten Bretter. Weiterlesen
Medienberichterstattung zum „Wetten dass…?“-Unfall: Amüsieren wir uns zu Tode?
Diese Frage stellte sich Neil Postman, amerikanischer Medienwissenschaftler, 1985. Er zielte damit auf das Fernsehen als Medium der Bilder ab. Laut ihm unterdrückt es die Entstehung von Ideen. Es liefert reine Unterhaltung. Nur so meint Fernsehen, den Wertmaßstäben des Showgeschäftes zu genügen. Im Falle der Unterhaltungssendung „Wetten dass…?“ ist diese These trauriger Weise wörtlich zu nehmen. Die Wett-Show wird seit 29 Jahren von Thomas Gottschalk moderiert. Sie zählt zu den Grundbestandteilen des deutschen Unterhaltungsprogramms im Fernsehen. Weiterlesen
Wikileaks zieht seine Kreise

Enthüllen können nun auch andere CC
Im weiter andauernden Medientrubel um Wikileaks Gründer Assange melden sich jetzt einige Nachahmer zu Wort. Anders als bei Wikileaks steht hier ein System von “toten Briefkästen” im Vordergrund. Die Tippgeber bestimmen selbst, wer die Informationen erhält. Um die Macht der Seite einzuschränken, wird die Übermittlung von Dokumenten von der Veröffentlichung dieser getrennt. Openleaks, Indoleaks und die WAZ-Gruppe wollen das vielfach gehypte Wikileaks nun kopieren.
„Der Geheimdienst des Volkes“ – Wikileaks
In den letzten Tagen ging das Spiel um die Enthüllungsplattform Wikileaks weiter. US-Geheim-Berichte auch über deutsche Politiker wurden öffentlich: Bundeskanzlerin Angela Merkel sei wie “Teflon”, Bundesaußenminister Guido Westerwelle “aggressiv, opportunistisch und inkompetent” und CSU-Chef Horst Seehofer sei „unberechenbar“. Die von Wikileaks veröffentlichte Liste geheimer diplomatischer Notizen über deutsche Politiker sind alles andere als freundlich. Bisher blieb die Regierung ruhig, was jedoch nicht ruhte, war die Neugier der Menschen. Seither ist die Seite von Wikileaks wieder vollkommen überlastet.
Stirbt die gute, „alte“ E-Mail aus?
Diese Frage beschäftigt seit Anfang letzter Woche den weltweiten Medien- und Kommunikationsmarkt. Grund dafür ist die neueste Entwicklung von Firmengründer und Facebook-Chef Mark Zuckerberg. In seinem Online-Netzwerk soll zukünftig nämlich die Kommunikation via Facebook-Nachrichten, SMS, E-Mail oder Instant Messenger in einem einzigen Nachrichtensystem zusammengefasst werden.
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Alt bekannt – und völlig neu
Onlinejournalismus ist für die Medienbranche sowohl Hoffnungsträger, als auch Problemkind.
Es kann alles so einfach sein. Man nehme das Wörtchen „Online“ – Etikett eines alles umwälzenden Prozesses in der Medienbranche –, setze es vor den traditionellen, ehrenwerten und oft angehimmelten Begriff des Journalismus und siehe da: Fertig ist ein Begriff für etwas, das unser traditionelles, alt hergebrachtes Bild von journalistischer Berichterstattung nachhaltig verändern will. Doch ist dies tatsächlich der Fall oder ist Onlinejournalismus nur ein Wort, das so klingen soll als wäre alles völlig neu, hip und szenig? Weiterlesen




