„Irgendwas mit Medien!“- Von der Kassette zum Studium

Klar war es eigentlich schon immer, dass ich mal „was mit Medien“ machen werde. Mir war es nur nie bewusst. Als junges Mädchen habe ich Kassetten besprochen und diese als Radiosendung aufgebaut, zwei Kassettenspieler nebeneinander, damit sich die Lieder, die ich vorher aus dem Radio aufgenommen hatte, in die Sendung einbauen lassen. In der 5. Klasse dann die Hörspiel- AG, danach  Redakteurin in der Abi- Zeitung. Aber Medienwissenschaften studieren, um später damit mein Geld zu verdienen? Daran habe ich zunächst nicht gedacht.

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Media-Mania

Bonn, 14. Oktober, 12 Uhr. Stau oder stockender Verkehr auf der A3. Pia K ist jetzt mit Philip C und Andrea M befreundet. Flug des Tages: Köln Bonn – Istanbul ab 91 Euro. Krasse OP: Junge wird zu Superman. Sue gefällt Premium-Cola. Steigende Einnahmen, sinkende Ausgaben: Krankenkassen machen Milliardenplus. Thorsten H. aus Darmstadt ist erst 17 und hat zehntausend Euro Schulden. Daniela Katzenberger heute ab 16 Uhr im Live-Chat. @Tim: Heute um elf im Schwarzlicht? Wird hammer! Und nun noch das Wetter: Auch am Wochenende scheint weiterhin die Sonne bei durchschnittlich 18 Grad. Gefällt mir!

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I got nothing to say

Neulich sah ich den Film „The Bang Bang Club“. 4 Fotografen Mitte der 90er dokumentierten die Folgen der Apartheid in Afrika. Mit ihren Fotos gewannen sie unter anderem den Pulitzer-Preis. Der Film hat mich sehr bewegt, zum einen weil die ausdruckstarken Fotografien mich in ihren Bann gezogen haben und zum anderen war es die Leidenschaft der Fotografen; die Leidenschaft  bis ans Ende der seelischen Grenzen zu gehen, um das Foto zu bekommen.

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„Ich werde Journalistin, …oder?“

Zumindest habe ich Kommunikationswissenschaften studiert und mich anschließend für ein Masterstudium der Medienwissenschaften entschieden. Das ist doch schon mal eine gar nicht so schlechte Voraussetzung,  denn ein Studium scheint in der Regel in diesem Beruf notwendig zu sein. Dass ich vorher etwas ganz anderes gemacht habe, nämlich als Speditionskauffrau in diversen Logistikunternehmen Sendungen  von A nach B geschickt habe, scheint aber auch nicht weiter zu stören. Denn der Beruf des Journalisten ist vielseitig. Ich lese, dass auch Quereinsteiger mit Fachwissen erwünscht sind. Na super, dann kann ich mir ja in Ruhe mal die weiteren Anforderungen an einen angehenden Journalisten anschauen. Weiterlesen

Das „In-Studium“ – Von der naiven Sicht auf Glitzerwelten zur kritischen Selbstbeobachtung

Die Vielfalt der Möglichkeiten ist groß. Steht man zu Beginn einer riesigen Auswahl gegenüber, so schwindet die Überforderung sich nur für eine Studienrichtung zu entscheiden mit näherer Betrachtung der einzelnen Fächer doch schneller als erwartet. Auf einen Blick wird klar, was herausfällt und was heraussticht. Agrarökonomie, Chemie, Mathematik oder Geowissenschaften sind fern von dem, was man als modern bezeichnen würde. Selbst klassische und unersetzliche Studiengänge wie Geschichte, Politik und Medizin erscheinen out. „In“ ist, was alle machen. „In“ sind Medien. So glaubt man zumindest. Doch eigentlich ist es nur ein Wort, nach dem man seinen Berufsweg einschlägt. Ein Begriff, mit dem jeder „etwas“ Modernes assoziiert. Weiterlesen

Ich mach was mit Medien, ja klar!

Das Internet war schon immer mein Medium. Fernsehen und Radio waren einfach da, die Tageszeitung habe ich auch in der Schule schon morgens immer gelesen – aber sie haben mich als Medium nie so fasziniert, wie es das Internet ab dem Tag getan hat, als ich zu meinem 13. Geburtstag einen eigenen Internetanschluss und den Familiencomputer in meinem Zimmer aufgebaut bekam. Schon damals sagte mein Vater, dass ich das Ding doch lieber nehmen solle, ich fände es ja spannend und verstünde davon bereits mehr als er. Vielleicht war es auch zunächst mein grundsätzliches Interesse an technischen Geräten, das den Computer für mich interessant machte. Überall Knöpfchen und Tasten zum Drücken und eine komplett neue Welt auf dem Bildschirm. Und dann die Möglichkeiten des Internets! Weiterlesen

Die Chance auf gute Geschichten

„Das Leben war zu meinem Lieblingsbuch geworden, der Film, den ich unbedingt sehen wollte, die schönste Geschichte überhaupt“ (Fabio Volo).
Sätze wie dieser machen deutlich, was das Leben interessant macht: Geschichten.
Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und besitzt seine eigene Art, sie zu erzählen. Geschichten, gibt es in Büchern, in Filmen, in Zeitungen und dieser Tage vor allem im Internet, denn jede Nachricht, jede Meldung, jeder Post ist in einen größeren Kontext, in Geschichten eingebettet. Häufig sind es erschreckende Geschichten: Krieg, Erdbeben, Atomkatastrophen. Oft sind es freudige: Freundschaften, Erfolge, Siege.
Das, was sie unabhängig von ihrem Inhalt gemeinsam haben ist die Wichtigkeit. Weiterlesen