Die Geschichte der kleinen Prinzessin

Prinzessin

Es war einmal eine kleine Prinzessin, sie lebte glücklich und zufrieden in einem kleinen rosa Schoss mitten im kleinsten Königreich der Welt.
Die kleine Prinzessin liebte Bücher, Kassetten und CDs.
Ihr ganzer Thronsaal war vollgestopft mit Geschichten, die ihre Fantasie beflügelten und von unbekannten Traumwelten jenseits ihres eigenen rosa Schlösschens erzählten.
Eines Tages – die kleine Prinzessin war müde und erschöpft von all den Dingen, die Prinzessinnen nun mal so tun – legte sie sich auf ihr goldenes Himmelbett mit rosa Samt und  weißem Tüll und schaute aus dem Fenster in den Schlosshof hinunter.
Ihr Blick schweifte über die Rosenbeete und den frisch gemähten Rasen (die kleine Prinzessin liebte den Duft von Frisch gemähtem Gras).
Auf einmal sah sie ein schwaches flimmern hinter einem kleinen – von Efeu fast zugewucherten Fenster im höchsten Türmchen des Ostflügels.
„Merkwürdig“- dachte sie und stieg neugierig aus dem Bett, um näher an das Fenster heran zu treten. Eine ganze Weile musste sie dort gestanden und gestaunt haben, denn sie hatte nicht gemerkt, dass sich die Schatten der Nacht bereits über das Schloss und den Schlossgarten gelegt hatten. Sie konnte die Augen einfach nicht von diesem seltsam schwachen Licht abwenden und so stand sie in dieser Nacht noch eine Weile vor dem Fenster und traute sich nicht, sie zu rühren aus Angst, dass das Licht auf einmal nicht mehr dort wäre. Erschöpft und müde sank sie in das Land der Träume hinüber und schlief tief und fest bis zum nächsten Morgen. Als sie wieder aufwachte lag sie in ihrem Himmelbett und war sich gar nicht mehr so sicher, ob dieses Flimmern nicht doch einfach nur ein Traum gewesen war.
In der nächsten Nacht wurde sie von dem schwachen Licht, das durch ihr Fenster fiel geweckt.
Rasch sprang sie aus dem Bett, huschte zum Fenster hinüber und starrte fasziniert auf das kleine Fenster im Ostturm.
Wie in der letzten Nacht auch, drang ein schwaches Flimmern zwischen dem Efeu hindurch und warf ein Leuchten auf das Gesicht der kleinen Prinzessin.
Eins war klar, dies war nicht das Leuchten einer Kerze, dieses war anders, unbekannt, faszinierend und unheimlich zugleich.
Die Neugier der kleinen Prinzessin war so groß, dass sie sich ihre königlichen Hausschuhe anzog und leise durch die schwere Holztüre des Thronsaals glitt.
Sie kannte die Gänge und Flure wie ihre Kassetten Sammlung und fand schnell die richtige Abzweigung zum Ostflügel.
Die schweren Teppiche schluckten jedes Geräusch und so konnte die Prinzessin lautlos zu der großen eisernen Tür gelangen, die zu den Stufen des Türmchens führte.
Vorsichtig und mit klopfendem Herzen drückte sie die schwere und kalte Klinke herunter und öffnete die Tür einen Spalt weit.
Da war es wieder, das schwache Flackern.
Angezogen vom tanzenden licht, welches durch die steinernen Wände widergespiegelt wurde, stieg die kleine Prinzessin eine Stufe nach der Anderen hinauf und mit jedem Schritt wurde das Licht stärker und ihr Herzschlag schneller.
Als sie die letzten 2 Stufen erreicht hatte, und die Umrisse der angelehnten Tür klar erkennen konnte, bekam sie es mit der Angst zu tun. Sie wünschte sich in ihr warmes Bettchen zurück.
Gerade als sie umdrehen und wegrennen wollte drangen leise Stimmen an ihr Ohr.
Ihr kleines Herz hatte so laut und schnell geschlagen, dass sie die Stimmen gar nicht gehört hatte. Sie duckte sich und kniete sich fach auf den Boden.
„Reiß dich zusammen, was würden die 5 Freunde jetzt tun, oder TKKG?? Sie würden nicht einfach davon laufen, sie würden den Fall lösen und dann von allen bewundert werden…..Also los…“
Und mit diesem Gedanken im Kopf streckte sie Ihre Hand aus, drückte die Tür langsam weiter auf und krabbelte auf dem kalten Boden weiter.
Sie konnte einen großen Raum erkennen und das von Efeu halb verdecke Fenster sehen.
Die Lichtquelle aber konnte sie noch nicht erkennen, sie musste an der wand zu ihrer linken liegen.
Also drückte sie die Tür noch ein bisschen auf und jetzt wurde nicht nur das Licht stärker, sondern auch die Stimmen Lauter.
Ihr Herz hämmerte ihr bis zum Hals und ihr rosa Nachthemd klebte an ihr.
Sie schloss die Augen, atmete tief durch und lugte um die halb geöffnete Tür herum.
Das Licht tanzte auf ihrem Gesicht herum und sie konnte trotz ihrer geschlossenen Augen schnell flackerndes Leuchten erkennen.
Langsam öffnete sie erst ein Auge, dann das zweite.
Sie stand auf und ging langsam auf diesen seltsamen Kasten zu, der an der Wand stand und der zweifelsohne die Lichtquelle sein musste, die Sie so fasziniert hatte.
Sie sah Dinge, die sie nie zuvor gesehen hatte. Menschen, die in diesem kleinen Kasten tanzten und sangen, dann ein riesigen Schiff, das in einen Hafen einlief, ein Mann der eine Rede hielt und die Menschen zum Jubeln brachte.
All dies fesselte die Augen und Ohren der kleinen Prinzessin so sehr, dass sie die alte Frau in dem Ohrensessel zu ihrer linken gar nicht bemerkte.
Die Frau setzte sich auf und sagte:“ nun, kleine Prinzessin, jetzt weißt du was ein Fernseher ist, ist es nicht einfach wunderbar?“
Erschrocken aber immer noch gefesselt von den Bildern aus dem Kasten sagte sie: „Das ist das tollste was ich je gesehen habe. Ich möchte alles darüber wissen, ich….wie funktioniert es? Woher kommt es? Was macht es? Wie kann ich es bekommen? Was sind das für Menschen? Kann ich auch da rein?? Wie…..“
Die alte Frau lachte und sagte: „Komm Kleines, ich erzähle dir alles über den Fernseher den du „Kasten“ nennst.
Die kleine Prinzessin setzte sich zu der alten Frau aber ließ den Fernseher nicht aus den Augen.
Die ganze Nacht hörte die Prinzessin Geschichten über den „TV“ und lauschte interessiert.
Niemals vergaß die Prinzessin diese Nacht in der sie die Tür zu einer ganz neuen Welt geöffnet hatte.
Eine Welt, die sie nie mehr losließ.
Jahre später verließ die Prinzessin das Schloss um in einem fernen Königreich (aber ebenfalls in einem Schloss) „Medienwissenschaften“ zu studieren, denn Medien waren für die Prinzessin die Chance die fantastischen und fremden Welten zu entdecken, die die seither faszinierten und auch ein Teil eben dieser zu werden.

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Weihnachtsmarkt-Check II: Der Bonner Weihnachtsmarkt

Sicherlich ist es schön, auch einmal einen kleinen oder außergewöhnlichen Weihnachtsmarkt zu besuchen – doch letztendlich landet man doch immer wieder beim Original: dem Weihnachtsmarkt auf dem Münsterplatz, dem Friedensplatz und dem Bottlerplatz sowie den Verbindungen Vivatsgasse, Windeckstraße und Poststraße.

An insgesamt 185 Ständen gibt es so einige Köstlichkeiten und Geschenkideen. Doch was wenn der Weihnachtsmarkt vorbei ist? Wir wollten wissen, was die Lebkuchen-, Deko oder Glühweinstandbesitzer eigentlich den Rest des Jahres – außerhalb der Weihnachtsmarktsaison  – so machen. Dafür haben wir uns auf Expedition durch den Stände-Dschungel begeben. Weiterlesen

Wenn das Christkind das Falsche bringt …

Heiligabend 1997, ich war neun Jahre alt, dachte ich mein lang ersehnter Traum ginge in Erfüllung. Da lag es, wunderschön verpackt und riesengroß unter dem Weihnachtsbaum. Ein großer Karton der nur eines sein konnte: das neue Barbie-Haus. Oh, du fröhliche dachte ich mir und malte mir binnen Sekunden das neue Leben meiner Barbies aus. Aber, ach je! Statt der erhofften Plastikbleibe für meine Puppen sprang mir eine CD Anlage entgegen. Ein ernüchternder Moment meiner Kindheit. Weiterlesen

Profisport Skateboarding in Deutschland

Mit Profisport verbindet man für gewöhnlich ein geregeltes Einkommen, die Organisation in überregionalen Verbänden, sowie die Teilnahme an Wettkämpfen. Obwohl Skateboarding spätestens seit dem Ende der Neunziger in jeder noch so entlegenen Kleinstadt der Bundesrepublik angekommen sein dürfte, steht der professionelle Skater in Deutschland, verglichen mit seinen amerikanischen Vorbildern, mit ziemlich leeren Händen da.
Profis, welche vom Skaten leben können, kann man an einer Hand abzählen, dabei ist die Szene voller Talente. Weiterlesen

Studium – und was dann? Zwischen-Lösungen im Vergleich

Die Beschäftigungsquote für Hochschulabsolventen ist insgesamt gut und wer sich neben dem Bachelor auch noch für eine Weiterbildung zum Master entscheidet, kann mit einem durchschnittlich 12 Prozent höheren Einstiegsgehalt rechnen. Ingenieurwissenschaftler werden händeringend gesucht und haben nicht selten schon zum Ende ihres Studiums ein Jobangebot.
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Baskets kassieren fünfte Niederlage in Folge

Spielbeginn um Punkt 17 Uhr im Telekom Dome (Bild: Franziska Drescher)

Die Telekom Baskets Bonn (www.telekom-baskets-bonn.de) mussten sich am 12. Spieltag den New York Phantoms Braunschweig (www.newyorkerphantoms.de) mit einem 76:80 geschlagen geben. Wie so häufig in den letzten Wochen, erlebten die 5390 Zuschauer im Bonner Telekom Dome eine nervenaufreibende Zitterpartie: Trotz ausgeglichenem Schlussviertel, konnten die Baskets die Partie abermals nicht für sich entscheiden. Auch der wieder einsatzbereite Benas Veikalas sowie Neuzugang Talor Battle konnten dies nicht verhindern. Weiterlesen