Twitter-Projekt: Politische Kommunikation in 140 Zeichen

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pixelio.de / Alexander Klaus

#DFG fördert Twitterprojekt der #Uni #Bonn. Analyse von Tweets im #Wahlkampf. Es geht um Deliberation und Partizipation. http://bit.ly/Xlq8Tv

Ich bin Studentin – ich brauche Facebook!?!

Im Studium gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten sich online zu vernetzen, Informationen und Ausarbeitungen auszutauschen oder Lerngruppen zu organisieren. Einige davon haben wir euch bereits vorgestellt. Eine der beliebtesten und universtitätunabhängigsten Plattformen ist das soziale Netzwerk Facebook. Täglich werden unzählige Dateien hochgeladen, Termine bekannt gegeben und Ideen gesponnen. Es scheint: Wer wissen will, was unitechnisch läuft, der kommt an Facebook nicht vorbei. Und doch: Selbst Facebookverweigerer haben ihr Studium bisher überstanden. Weiterlesen

Lernplattformen an der Uni Bonn

IMG_0912_2Es gibt verschiedene Möglichkeiten Dokumente und Unterrichtsmaterialien an den Studenten zu bringen. An der Universität Bonn werden dafür unter anderem eCampus und PBworks benutzt.  Grundsätzlich bieten beide Systeme die Möglichkeit Daten zu hinterlegen und bestimmte Benutzer/gruppen darauf zugreifen zu lassen. Wo aber liegen die Stärken und Schwächen dieser Plattformen und welchen Nutzen haben sie für die Studenten? Weiterlesen

Spotted Uni Bonn – share the love

Spotted: Uni Bonn- share the love

Unbenannt 3

Jeder kennt die Situation, du siehst jemanden, der dich umhaut und doch erlauben es die Umstände nicht denjenigen anzusprechen, sei es, weil der oder diejenige in einem anderen Bus sitzt oder die eigene Schüchternheit überwiegt. Der Bus fährt ab und aus der Traum? Muss nicht mehr sein, dachte sich Darius Torabian. Der Student der Rechtswissenschaft traf im Dezember zufällig auf die Spotted- Seite der Uni Library Glasgow und dachte sich gleich, dass die Uni Bonn dies auch braucht. So weit so gut aber wie funktioniert das eigentlich?

Das Prinzip ist simpel und birgt den Vorteil Anonymität. Die suchende Person schreibt Darius eine Nachricht bei Spotted: Uni Bonn mit der persönlichen Geschichte. Dabei gilt je ausführlicher die Beschreibung, desto größer sind die Wahrscheinlichkeiten, dass sich jemand wieder erkennt. Darius postet die Geschichte anonym als „Spotted: Uni Bonn“. Sobald sich jemand meldet, leitet Darius dies weiter. Während des ganzen Prozesses kann sowohl der Gesuchte als auch der Suchende anonym bleiben und selber entscheiden, wann und ob sie überhaupt ihre Identität preisgeben wollen.
15-20 solcher Nachrichten bekommt Darius am Tag. Beleidigende Nachrichten bleiben unveröffentlicht.

Share the Love

Getreu nach dem Motto „Share the Love“ betreut Darius mit viel Aufwand die facebook-Seite. Ein „Dankeschön“ genügt ihm als Lohn.
Ob er schon erfolgreich Pärchen zusammengebracht hat, weiß Darius nicht, trotzdem hofft er weiterhin auf viele Like´s, denn die Gemeinschaft trägt erheblich am Erfolg bei Spotted bei.
Zur Zeit hat Spotted: Uni Bonn 5.103 Like´s.

Weiblicher Anteil sehr hoch

Klickt man sich durch Einträge, dann fällt auf, dass es nicht nur eine Fundgrube für verlorene Herzen ist, sondern mittlerweile auch für verlorene Gegenstände. Die Plattform unterstützt also Suchende jeder Art und teilt nicht nur Liebe sondern auch Hilfsbereitschaft.
Auffällig ist außerdem, dass der weibliche Anteil sehr hoch ist, dies ist bei „normalen“ Partnerschaftsbörsen anders.

Spotted: Bonn

In Anlehnung an Spotted: Uni Bonn, gibt es mittlerweile aus Spotted: Bonn, von den drei Studenten André Sommer, Giovanni Maccaferri und Matus Fiala, kurz nach Spotted: Uni Bonn ins Leben gerufen. „Man verliebt sich ja nicht nur an der Uni, sondern auch in der Schule, beim Einkaufen oder beim feiern“, erklärt Sammler. Mittlerweile gibt es sogar die „spotted.com“- Seite, ein Zusammenschluss von etwa 50 Spotted- Seiten. Auch andere Unis folgen dem Trend und haben mittlerweile eigene Spotted- Seiten.

Studieren mit Basis

Die Bologna-Reform und die neu eingeführten Bachelor- und Masterstudiengänge machten auch an der Universität Bonn ein neues elektronisches Erfassungssystem erforderlich. In diesem Jahr feiert BASIS, das zentrale Studiumsverwaltungssystem der Universität Bonn sein fünfjähriges Bestehen.

Von Daria Driefer

Es sollte alles einfacher werden. Das Bonner Aktuelle Studien Informationssystem, kurz BASIS wurde 2008 eingeführt, um den mehr als 30.000 Studierenden der Universität Bonn die Verwaltung ihres Studiums zu erleichtern. 

Im Zuge der europäischen Bologna-Reform wurden an allen deutschen Hochschulen neue Studiengänge eingeführt. Durch ein einheitliches System von Credit Points und die Modularisierung der Fächer sollten Studienleistungen vergleichbar werden. Schnell stellte sich heraus, dass solch ein Vorhaben nicht ohne enormen bürokratischen Aufwand zu bewerkstelligen ist.

Die Universität Bonn entwickelte deshalb BASIS als Grundlage für die elektronische Erfassung aller Studienleistungen. Dort können und müssen sich alle Studierenden für Lehrveranstaltungen und Prüfungen anmelden. Zudem lassen sich Stundenpläne erstellen und Studieninhalte recherchieren.

In jedem Semester gibt es festgelegte Fristen, innerhalb derer die Studierenden ihre Seminare, Vorlesungen und Prüfungen online anmelden müssen. Zwar gibt es auch eine Nachbelegungsphase, in der die tatsächlich besuchten Lehrveranstaltungen angemeldet werden können. Können Studierende diese aus welchen Gründen auch immer jedoch nicht wahrnehmen, werden auch keinerlei Leistungen erfasst. Selbst wenn die Veranstaltung in der Realität besucht wurde, gilt sie als nicht absolviert, solange sie nicht bei BASIS eingetragen wurde. Dies gilt auch für Prüfungsleistungen. Nebenabsprachen zwischen Dozierenden und Studierenden, beispielsweise zur Abgabefrist von Hausarbeiten oder bei Überschneidungen von Seminaren, können von BASIS nicht erfasst werden. Besondere Prüfungsleistungen kennt das System nicht.

Auch nach fünf Jahren seit der Einführung von BASIS sind Professor_innen, wissenschaftliche Mitarbeiter_innen und Fachbeauftragte regelmäßig überfordert, sobald es geringe Abweichungen im Studienverlauf gibt. Wer sich an deutschen Hochschulen auskennt, weiß, dass Abweichungen eher die Regel und keine Ausnahmen sind.

Die aus der Bürokratisierung resultierende Überforderung bleibt letztlich an den Studierenden hängen, die für die Beseitigung von Fehlern in ihrem BASIS-Profil selbst verantwortlich sind.

Dann beginnt die schwierige Suche nach Verantwortlichen, an deren Ende immer der Gang zum Prüfungsamt steht. Zumindest an der Philosophischen Fakultät dauert aufgrund von Personalmangel eine Bearbeitung Wochen und Monate. Dann hat das nächste Semester längst begonnen und BASIS stellt die Studierenden vor neue Probleme.

Finanziert wurde die Entwicklung von BASIS aus Studienbeiträgen. Für die Studierenden bleibt zu hoffen, dass sich ihre Beiträge in einem Punkt gelohnt haben: Absolventen und Absolventinnen der Universität Bonn haben nicht nur eine akademische Ausbildung, sondern sind mit Sicherheit auch Master of BASIS-Administration. 

Leben im digitalen Zeitalter

24. September 2021, 07:27 Uhr: Auf dem Weg zur Arbeit rufen die Pendlern in der U-Bahn noch schnell die neuesten Nachrichten aus der Welt auf dem Tablet-PC ab. Ein paar kurze Bildschirmberührungen und schon ist man auf dem aktuellsten Stand. Andere bekommen von ihrem Iphone 8G die aktuellen Börsendaten lautstark vorgetragen oder sehen sich darauf Filme und Serien an, um die Fahrtzeit zu überbrücken. Weiterlesen

Gefällt mir! – Oder auch nicht…Über die Vor- und Nachteile von Social Networking Sites

Ob es darum geht eine Person wohnt, welche Uni sie besucht, bei welcher Firma sie arbeitet, wann jemand Geburtstag hat oder ob er in einer Beziehung ist oder nicht – über Social Networking Sites können persönliche Informationen mit jedem zu jeder Zeit geteilt werden. Häufig geht es dabei auch um ganz banale Inhalte. Zum Beispiel darum, was man gerade macht oder isst, ob man gestern bei der Uniparty war oder doch lieber einen DVD-Abend mit Freunden verbracht hat, ob  jemand zum Sport geht oder es vorzieht sich aufs Sofa zu legen und Schokolade zu naschen. Begleitet werden diese sogenannten Posts dann häufig noch durch Fotos oder Videos, die das ganze Spektakel dokumentieren. Meist dauert es dann nur wenige Sekunden bis der Erste der zahlreichen „Freunde“ seinen Kommentar oder ein „like“ darunter setzt. Weiterlesen