Vom Monolog zum Dialog

Das General-Interest-Magazin NEON setzt mit der Community NEON.de und der Einbindung von Social Media-Diensten auf den Dialog zwischen Redaktion und Leserschaft – ein crossmediales Erfolgskonzept?

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„Was will das Weib denn da? Die hat uns doch nix zu sagen!“

Wenn man als Frau in eine Männerdomäne eintritt, dann ist das nicht immer leicht. Gerade im Sport gibt es genügend Disziplinen, die scheinbar immer noch ausschließlich den Männern vorbehalten sind. Fußball gehört dazu. Trotz der Frauenfußball-WM im eigenen Land und zwei Weltmeistertiteln, wird Frauenfußball in Deutschland weit weniger beachtet als Männerfußball. Die Gründe? Weiterlesen

Music on Demand – simfy: Vom innovativen Wegbereiter zum Standard-Service?

Morgens im Zug, aus den Kopfhörern dröhnt Musik – von Lady Gaga über AC/DC bis hin zu den drei Tenören, es gibt keine Grenze. Alle Bands, Künstler und Genres immer und überall verfügbar – davon träumt jeder Musikliebhaber. Viele Streaming-Dienste ermöglichen genau diese Vorstellung: über 15 Millionen Songs frei abrufbar und das zu jeder Zeit und für alle mobilen Geräte. Einer der bekanntesten Anbieter in diesem Bereich ist simfy, der vor allem durch seine Werbung mit der Monobraue Aufmerksamkeit erregt. Weiterlesen

Von Studenten für Studenten

Mit Bonncampus 96,8 live on air

Es ist 7 Uhr morgens an einem verregneten Donnerstag. Draußen ist es noch dunkel und in Uninähe ist kein Student in Sicht. Nur im Keller der Sternwarte hört man schon Stimmen: „Noch drei, zwei, eins und wir sind live on air!“ Die Lampe über dem Radiostudio leuchtet rot, Xenia wirft noch einen letzten Blick auf ihr Skript und beginnt dann souverän, die Frühsendung zu moderieren – schon fast wie ein Profi.

In der Sternwarte erste Radioluft schnuppern

Rote Lampe im Studio

Die rote Lampe über dem Studio leuchtet: "Wir sind live on air." (Bild: Lisa Adrian)

Xenia Fischer gehört neben knapp fünfzig anderen Bonner Studenten zum Redaktionsteam des Radiosenders Bonncampus 96,8. Seit 2005 gibt es das Projekt an der Uni Bonn in Gemeinschaftsarbeit mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Es ist Spielwiese für Radiobegeisterte, Aus- und Weiterbildungsinstitut und ein Ort für ernsthaften Journalismus – Bonncampus 96,8 bietet Studenten mit und ohne Erfahrung im Radiogeschäft eine ideale Plattform, um erste Studioluft zu schnuppern, sich auszuprobieren und in einem kreativen Team mitzuarbeiten und dabei selbst aktiv zu werden.

„Man hat hier so viele Freiheiten, wie nirgendwo sonst.“

Annika Witzel in ihrem Element: Radio ist ihre Leidenschaft. (Bild: Lisa Adrian)

Diese Chance wollte sich auch Xenia nicht entgehen lassen und wurde 2010 Mitglied des Redaktionsteams. Mittlerweile leitet sie bereits eine eigene Rubrik und moderiert Sendungen, wie den „Frühstart“ und die Sendung „Treffpunkt Europa“. Besonders reizvoll an dem Projekt findet sie die Arbeit mit so vielen motivierten Studenten, die gemeinsam Spaß daran haben, Radio zu machen. So sieht es auch ihre Kollegin Annika Witzel, die nach drei Jahren bei Bonncampus 96,8 schon fast ein alter Hase im Radiogeschäft ist. „Man hat hier so viele Freiheiten, wie nirgendwo sonst“, sagt sie. „Auch Fehler zu machen, gehört dazu.“ Beim Campusradio geht es vor allem darum, etwas zu lernen und sich auf der „Spielwiese Radio“ auszutoben und dabei jede Menge Erfahrungen zu sammeln, die einem auch berufliche neue Türen öffnen können. Für Annika ein ganz wichtiger Punkt, denn dank ihrer Kenntnisse und Erfahrungen steht sie mittlerweile nicht nur in der Sternwarte vor dem Mikrofon, sondern als freie Mitarbeiterin auch gemeinsam mit den Profis von 1Live.

Moderieren geht über Studieren

Die Redaktion bei ihrer Arbeit im Studio. Quelle: bonncampus.fm (Facebook)

Moderieren geht über Studieren. Das Campusradio-Team bei der Arbeit. (Bild: bonncampus.fm)

Ronny Bittner ging es anfangs weniger um ein Karriere-Sprungbrett, als er zum ersten Mal das Studio betrat. Er wollte sich eigentlich nur einen Kindheitstraum erfüllen und ein Mal seine eigene Musiksendung moderieren. Doch das Radiogeschäft zog ihn in seinen Bann und seit 2009 ist er der Chefredakteur von Bonncampus 96,8. „Das ist fast schon ein Full-Time-Job“, sagt Ronny, der sich neben vielen administrativen Aufgaben, der Vor- und Nachbereitung der Redaktionssitzungen und dem Moderieren eigener Sendungen auch um die Ausbildung von Radio-Neulingen kümmert. „Wir selbst verstehen uns als Ausbildungsradio, das jedem möglichst viel Wissen und Übung ermöglichen möchte, um später mal im Berufsleben Fuß fassen zu können“, betont der Chefredakteur.

Studentennah und seriös – Zuhören lohnt sich

Doch auch für die Zuhörer bietet Bonncampus 96,8 Anreize. Seriöse Nachrichten- und Informationssendungen, abwechslungsreiche Themen rund um Kultur, Politik und Gesellschaft und Musik für viele Geschmacksrichtungen – all das bietet der Sender und bleibt dabei immer Studentennah. Bonncampus 96,8 ist nämlich vor allem eines: Ein Radio von Studenten für Studenten.

Arbeiten, wo andere Urlaub machen…

(Foto: Alexandra H./pixelio.de)

Viele Studierende möchten ins Ausland gehen, um dort an einer Universität ein Auslandssemester zu absolvieren. Doch was tun, wenn man nicht die Zeit oder die Möglichkeit hat, ein ganzes Semester von Zuhause wegzugehen? Es besteht die Chance auch für ein paar Wochen die Kultur anderer Länder kennenzulernen. Das Auslandspraktikum macht es möglich. LeOn Bonn hat zwei Bonner Studentinnen, die ein solches Praktikum gemacht haben, zu ihren Erfahrungen befragt. Weiterlesen

Profisport Skateboarding in Deutschland

Mit Profisport verbindet man für gewöhnlich ein geregeltes Einkommen, die Organisation in überregionalen Verbänden, sowie die Teilnahme an Wettkämpfen. Obwohl Skateboarding spätestens seit dem Ende der Neunziger in jeder noch so entlegenen Kleinstadt der Bundesrepublik angekommen sein dürfte, steht der professionelle Skater in Deutschland, verglichen mit seinen amerikanischen Vorbildern, mit ziemlich leeren Händen da.
Profis, welche vom Skaten leben können, kann man an einer Hand abzählen, dabei ist die Szene voller Talente. Weiterlesen

Studium – und was dann? Zwischen-Lösungen im Vergleich

Die Beschäftigungsquote für Hochschulabsolventen ist insgesamt gut und wer sich neben dem Bachelor auch noch für eine Weiterbildung zum Master entscheidet, kann mit einem durchschnittlich 12 Prozent höheren Einstiegsgehalt rechnen. Ingenieurwissenschaftler werden händeringend gesucht und haben nicht selten schon zum Ende ihres Studiums ein Jobangebot.
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