Die Kneipentour geht weiter

Jetzt, nachdem wir, Anne und Jana, zwei Studentinnen der Medienwissenschaft, etwas ‚rum gekommen sind und für euch Bonns Kneipen und Bars getestet haben, ist uns klar, dass fünf Lokale keinen guten Schnitt präsentieren. Fast jedes Mal, wenn wir uns auf unseren Weg durch das Nachtleben der der Ex-Hauptstadt machten, fanden wir weitere Gaststätten, die wir gern für euch testen wollten. Und genau das haben wir in der letzten Woche dann auch getan! Weiterlesen

Auf die Plätze, fertig, los!

Das Angebot des Hochschulsports der Uni Bonn ist vielfältig und es lässt sich für jeden Geschmack etwas finden. Von Kampfsport zu Gymnastik und von Fußball bis Tanzen wird jeder Wunsch erfüllt. Auf mehreren Anlagen im Stadtgebiet Bonn können die Teilnehmer des Hochschulsports den Stress vergessen und sich an ihrer Lieblingssportart abreagieren. Weiterlesen

Ich bin Studentin – ich brauche Facebook!?!

Im Studium gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten sich online zu vernetzen, Informationen und Ausarbeitungen auszutauschen oder Lerngruppen zu organisieren. Einige davon haben wir euch bereits vorgestellt. Eine der beliebtesten und universtitätunabhängigsten Plattformen ist das soziale Netzwerk Facebook. Täglich werden unzählige Dateien hochgeladen, Termine bekannt gegeben und Ideen gesponnen. Es scheint: Wer wissen will, was unitechnisch läuft, der kommt an Facebook nicht vorbei. Und doch: Selbst Facebookverweigerer haben ihr Studium bisher überstanden. Weiterlesen

Bonner Wohnungsmarkt – die Hölle, oder gibt es doch noch Hoffnung?

Besonders zum Semesterbeginn suchen viele Studenten nach einer Wohnung in Bonn. Aus diesem Anlass haben wir mit dem Studenten Christopher gesprochen, der vor kurzem auf Wohnungssuche war und fündig geworden ist.

von: Janine Loureiro Weiterlesen

„Danke, wie melden uns“ – Wohnungssuche im Speed-Dating Verfahren

Ein zerstreutes „Hey, bist du der zehn-nach-vier-Termin?“ erwartet mich, als ich keuchend die vierte Treppe hochsteige und mein atemloses „Ja, genau“ bringt mich um den Witz über die unfassbar vielen Stufen, den ich mir während des Treppensteigens eigentlich überlegt hatte, um die Stimmung aufzulockern – und in Erinnerung zu bleiben. Weiterlesen

Studieren mit Basis

Die Bologna-Reform und die neu eingeführten Bachelor- und Masterstudiengänge machten auch an der Universität Bonn ein neues elektronisches Erfassungssystem erforderlich. In diesem Jahr feiert BASIS, das zentrale Studiumsverwaltungssystem der Universität Bonn sein fünfjähriges Bestehen.

Von Daria Driefer

Es sollte alles einfacher werden. Das Bonner Aktuelle Studien Informationssystem, kurz BASIS wurde 2008 eingeführt, um den mehr als 30.000 Studierenden der Universität Bonn die Verwaltung ihres Studiums zu erleichtern. 

Im Zuge der europäischen Bologna-Reform wurden an allen deutschen Hochschulen neue Studiengänge eingeführt. Durch ein einheitliches System von Credit Points und die Modularisierung der Fächer sollten Studienleistungen vergleichbar werden. Schnell stellte sich heraus, dass solch ein Vorhaben nicht ohne enormen bürokratischen Aufwand zu bewerkstelligen ist.

Die Universität Bonn entwickelte deshalb BASIS als Grundlage für die elektronische Erfassung aller Studienleistungen. Dort können und müssen sich alle Studierenden für Lehrveranstaltungen und Prüfungen anmelden. Zudem lassen sich Stundenpläne erstellen und Studieninhalte recherchieren.

In jedem Semester gibt es festgelegte Fristen, innerhalb derer die Studierenden ihre Seminare, Vorlesungen und Prüfungen online anmelden müssen. Zwar gibt es auch eine Nachbelegungsphase, in der die tatsächlich besuchten Lehrveranstaltungen angemeldet werden können. Können Studierende diese aus welchen Gründen auch immer jedoch nicht wahrnehmen, werden auch keinerlei Leistungen erfasst. Selbst wenn die Veranstaltung in der Realität besucht wurde, gilt sie als nicht absolviert, solange sie nicht bei BASIS eingetragen wurde. Dies gilt auch für Prüfungsleistungen. Nebenabsprachen zwischen Dozierenden und Studierenden, beispielsweise zur Abgabefrist von Hausarbeiten oder bei Überschneidungen von Seminaren, können von BASIS nicht erfasst werden. Besondere Prüfungsleistungen kennt das System nicht.

Auch nach fünf Jahren seit der Einführung von BASIS sind Professor_innen, wissenschaftliche Mitarbeiter_innen und Fachbeauftragte regelmäßig überfordert, sobald es geringe Abweichungen im Studienverlauf gibt. Wer sich an deutschen Hochschulen auskennt, weiß, dass Abweichungen eher die Regel und keine Ausnahmen sind.

Die aus der Bürokratisierung resultierende Überforderung bleibt letztlich an den Studierenden hängen, die für die Beseitigung von Fehlern in ihrem BASIS-Profil selbst verantwortlich sind.

Dann beginnt die schwierige Suche nach Verantwortlichen, an deren Ende immer der Gang zum Prüfungsamt steht. Zumindest an der Philosophischen Fakultät dauert aufgrund von Personalmangel eine Bearbeitung Wochen und Monate. Dann hat das nächste Semester längst begonnen und BASIS stellt die Studierenden vor neue Probleme.

Finanziert wurde die Entwicklung von BASIS aus Studienbeiträgen. Für die Studierenden bleibt zu hoffen, dass sich ihre Beiträge in einem Punkt gelohnt haben: Absolventen und Absolventinnen der Universität Bonn haben nicht nur eine akademische Ausbildung, sondern sind mit Sicherheit auch Master of BASIS-Administration.